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Home-Sitting – Das unausgesprochene Bedürfnis in unserer Gesellschaft

Lebensqualität im Alter – Jenseits von 65
Damit wir das Altwerden geniessen können, braucht es Menschen, die zuhören können, die bereit sind sich dem Rhythmus der Senioren und Seniorinnen anzupassen. Das braucht Zeit, die wir uns gerne nehmen und die die heutigen jungen Menschen leider kaum mehr erübrigen können, vor allem nicht im Alltag. Die Wochenenden und die hart verdienten Ferien brauchen sie für ihre eigene Familie und um ihre eigenen Batterien wieder aufzuladen. Diese Tatsache führt dazu, dass das Vakuum zwischen den Bedürfnissen der Eltern und deren Söhnen und Töchtern mit einem schlechten Gewissen gefüllt wird. Der Opa meint, das Rasenmähen schnell einmal nach Feierabend wäre nun wirklich nicht zu viel verlangt und die Oma glaubt, ein Gang in die Stadt zum Kleiderkauf oder kurz mal ein paar Hemden bügeln liegen doch sicher ab und zu drin. Dass aber ihren Kindern genau diese Stunden den dicht gedrängten Wochenplan zunichte machen, bringt häufig auf beiden Seiten Unzufriedenheit und lässt eine ungezwungene Kommunikation zwischen beiden Parteien verstummen.

Einsamkeit
Stellen Sie sich vor, keiner besucht sie, keiner ruft sie an, und Woche für Woche ist die einzige Stimme die sie vernehmen, die aus dem Radio oder dem Fernsehen. Sie sind zu traurig um unter Menschen zu gehen.

In unserer Zeit, wo der Dorfladen und die Post aus vielen Orten verschwinden, ist auch die Möglichkeit auf den kleinen Schwatz unterwegs verschwunden. Einsamkeit macht sich in den Herzen der Alten breit. Genau dem wollen wir mit einem Teil unserer Dienstleistungen entgegen wirken. Zwei, dreimal pro Woche oder pro Monat bringen wir mit unserem Besuch ein wenig Freude und Farbe in den Alltag der Seniorinnen und Senioren und erledigen oft gleichzeitig Pflanzen giessen, Scheiben putzen oder andere Tätigkeiten oder bringen kleine Einkäufe gleich mit. Manchmal reicht es auch für einen kleinen Spaziergang mit dem Grossvater und schon war an diesem Tag für ihn etwas los und die Welt ist wieder ganz in Ordnung.

Der Weg ins Altersheim
Wer möchte sich die Entwurzelung aus der gewohnten Umgebung nicht ersparen. Wenige entscheiden sich freiwillig zum Schritt in ein Altersheim umzuziehen. Abgesehen davon, dass diese Entscheidung mit enormen Kosten verbunden ist, kann sie vielleicht mit unserem Dienstleistungsangebot um ein paar Jahre hinausgeschoben werden. Wenn die groben Reinigungarbeiten, die schweren Einkäufe und die Gartenarbeit durch externe Hilfe erledigt werden und wenn in die langen Tage durch unsere Besuche ein wenig Abwechslung kommt, wer würde da nicht gerne möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben. Ist das Grosi aber schon im Altersheim, würde sie sich sicher auch da noch über die eine oder andere Abwechslung freuen.

Ab, endlich in die Ferien
Die Sorge um das Büsi, den Hamster, den Papagei, um den Garten und um alles, was lieb und teuer ist, ist mit dem Home-Sitting endlich vorbei. Was zurückbleibt wird mit grosser Sorgfalt behütet, gehegt und gepflegt. Vielleicht ist bei der Rückkehr sogar die Küche neu gestrichen oder der Frühjahrsputz hat sich wie von selbst erledigt. Jedenfalls quillt der Briefkasten nicht über, die Pflanzen lassen die Blüten und Blätter nicht hängen und die Spinnen haben die Wohnung nicht übernommen. Der Kühlschrank ist voll, auf dem Tisch stehen Früchte oder Blumen, so ist es einfach toll wieder zu Hause zu sein.

HomeSittingService.ch
Das Care Team für Senioren, Haus/Haustiere+ Garten
Fredy Haltiner + Anita Kiefer
Rausstrasse 8, 4315 Zuzgen
Tel. 061 871 11 20 Handy 079 447 17 79

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